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Dienstag, 31. März 2009

Dinge, die ich an LateX liebe...

Das hier:

gehört nicht dazu. Seitdem sämtliche Sonderzeichen in ihre Einzelteile zerlegt wurden (keine Ahnung, wie das passieren konnte oder wie man das ändern kann), ist DAS DING recht unlesbar geworden. Weiterer Nachteil: durch das Kompilieren wird eine PDF-Datei erstellt, die für Korrekturzwecke nur mäßig brauchbar ist.
Großer Vorteil, gerade wenn man kurz vor Abschluss ist und plötzlich beschließt, sämtliche Kapitel umzustellen, Bilder zu streichen und neue hinzuzufügen: die automatische Nummerierung und Referenzierung funktioniert absolut einwandfrei (und das bei ca. 40 miteinander verlinkten Dateien!).
Meine absoluten Lieblinge sind \label{}, \ref{label} und \pageref{label}. Die Inhalts-, Sach-, Tabellen- und Bilderverzeichnisse sind natürlich ebenfalls tiptop.
Der absolute Kracher ist die automatische Erstellung der Bibliographieangaben: da sind garantiert ALLE Autoren drinnen, die es im Text gibt und auch NUR die!
Heute hat mir noch ein Bekannter geholfen, einige Regular Expressions zu suchen und ersetzen:
* Anführungsstriche auf ohne Anführungsstriche zu: /\(\\glqq\)\(\(\w\|\s\|\(?!\\grqq\)\)*\)\(\\glqq\)/
* Anführungsstriche mit X (x=288) Charakteren dazwischen (um längere Zitate einzurücken): /\(\\glqq\)\(\w\|\s\)\{288,\}\(\\grqq\)
Ich hoffe, dass Ihr das niemals braucht, weil Ihr natürlich von Anfang an ordentlichst drauf geachtet habt. Falls doch, naja, da habt Ihr's! ;)

Morgen fange ich übrigens meine neue Stelle an. Ich hoffe, dass ich schon bald eine wirklich umfangreiche Sammlung von Tools, Tricks, Kniffe, also alles, was zur Promotion dazu gehört, aufweisen kann.

Mittwoch, 20. August 2008

Auf den Tag genau...

Vor einem halben Jahr, auf den Tag genau, habe ich die Erstversion meiner Diss abgegeben. War ich damals noch total happy und freudig erregt, war heute, bei meiner "Zweitabgabe" nichts davon zu spüren. Es könnte damit zusammen hängen, dass ich letzte Nacht noch bis sehr spät an DEM DING saß. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich DAS DING heute zum Drucken gebe - egal wie spät es letzte Nacht werden sollte. Naja, für meine Verhältnisse wurde es sehr spät! ;)
Aber um 1h30 hatte ich den "Endzustand" erreicht: alle Kapitel korrigiert, Tabellen und Bilder überarbeitet, fehlerfreie Kompilierung.

Heute morgen war ich noch bei meinem LateX-Guru, wir haben einige Kleinigkeiten noch überarbeitet. Bis wir soweit waren, hatten wir viel Zeit gebraucht, um alle Packages bei ihm so zu laden, dass DAS DING überhaupt kompilierbar war. Naja, irgendwann war es fertig kompiliert, gedruckt und gebunden. Doch statt unglaublicher Freude und stolzgeschwollener Brust... War nur ein Gefühl von Verlorenheit und Leere da. Klar, letzte Nacht, als ich an DEM DING saß, gingen mir alle Gedanken durch den Kopf, die ein Mensch in dem Zustand haben kann: es stehen nur Selbstverständlichkeiten drinnen, ich erzähle nichts Neues, es ist schlecht geschrieben... Nein, es stimmt natürlich nicht. Die Arbeit ist super, innovativ, toll, meine Interviewpartner geben einen tollen Einblick, und das ganze fügt sich zu einem Ganzen zusammen. Mein Doktorvater warnte mich: es dauert ca. 5 Jahre, bis man das, was man geschrieben hat, gut finden kann. Vermutlich hat er recht.

Die letzten Wochen waren unerwartet hart. Die Zerrissenheit zwischen abgeben oder behalten und verbessern, das Gefühl, wohlgemeinte Korrekturvorschläge sind persönliche Kritik. Gleichzeitig denkt man, das Ende ist schon absehbar, und wenn man doch nur noch ein bisschen länger durchhalten könnte, dann wäre man auch fertig. Stattdessen zieht es sich unglaublich in die Länge. Man befindet sich in einem Ausnahmezustand, der einem oft gar nicht klar ist.

Und dann... Wenn alles getan ist, was man tun konnte... Wenn alles korrigiert und kompiliert ist... Tut es einem richtig Leid. Klar, ich wollte DAS DING abgeben. Ich will wieder Freizeit haben (das ist das Problem, wenn man nebenberuflich promoviert: es geht jeder freie Abend und jedes Wochenende für DAS DING drauf!). Ich will endlich die Sachen alle fertig nähen, die halb zusammengefügt im Schrank liegen. Ich will mich um meinen Garten kümmern. Will die Wohnung wieder in Schuss bringen. Will den Schrank ausmisten. Will wieder meine Freunde treffen. Bücher lesen! Einfach so, ohne Stift in der Hand, um wichtige Stellen zu markieren. Lesen, weil lesen total Spaß macht. Habe mit Steffen tausend Sachen vor. Will wieder bloggen. Leute besuchen. Filme gucken, ins Kino gehen. Meine 12.000 Bilder taggen. Oder einfach mal nichts tun: mich hinsetzen und die Gedanken schweifen lassen. Ohne das Gefühl zu haben, ich müsste unbedingt etwas anderes machen.

Und doch muss genau das wieder gelernt werden. Man gewöhnt sich so sehr daran, jede freie Minute immer nur in die Diss zu investieren, dass man danach wieder aktiv schauen muss, was man mit seiner freien Zeit macht.


Doch was wäre eine Diss wert, wenn ich durch sie nicht auch für mein Leben relevante Dinge gelernt hätte?

Aus dem Kapitel Langeweile:
"Für Feibel (2004) ist auffällig, dass Kinder und Jugendliche heute kaum noch in der Lage sind, Langeweile zu ertragen. „Für Langeweile gibt es absolut keine Toleranz. Sie mag zwar schon früher schwer gefallen sein, aber heute können Kinder in ihrer Kinderzimmer-Medienanstalt viel schneller einen Knopf drücken, um sie wie eine lästige Fliege zu verscheuchen. Wem langweilig ist, der macht eben einfach den Fernseher an, schaltet den Computer ein oder beides. Im Fernsehen läuft immer etwas. Im Computerspiel ist immer etwas los (und im Internet genauso). Die heutige Jugend kann Langeweile schwerer ertragen, weil sie sich viel leichter, schneller und unkomplizierter unterbinden lässt“ (Feibel, 2004, S. 121).
Diese Verhaltensform beschränkt sich nicht nur auf Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene haben die Toleranz zur Langeweile verloren. Die einzige noch zugestandene Form der Langeweile ist, „wenn sie sich mit den Medien langweilen“ (Feibel, 2004, S. 121). Er beklagt diese Folge einer Konsumgesellschaft, weil gerade in Momenten der Langeweile den Menschen bewusst werden könnte, wie ihr Leben tatsächlich aussieht. Für ihn ist die Anerkennung und Überwindung des Gefühls der Leere, das die meisten erschreckt, eine der schwierigsten Übungen des Lebens (Feibel, 2004, S. 121 f.). Im Gegensatz dazu versuchen Menschen, Langeweile blitzartig zu beseitigen, kaum dass sie am Horizont auftaucht. Sie sehen Langeweile als ihren natürlichen Feind und verfügen über eine große Anzahl technischer Möglichkeiten, sie in die Flucht zu achlagen. Er mahnt, dass Langeweile „ein ganz wunderbarer Ruhemoment zwischen zwei Schritten [sein könnte]. Wen das nicht schreckt, der nimmt sich seine Zeit und lässt aus Langweile Muße entstehen, die wiederum einen höchst kreativen Prozess in Gang setzen kann. Die besten Ideen entstehen aus Langeweile. Kinder und Jugendliche schauen sich bei uns genau ab, wie wir mit ihr umgehen. Wer aber seinen Kindern beibringt, Langeweile ohne technische und sonstige Hilfsmittel zu ertragen, ihnen zeigt, wie man auch mal bequem herumgammeln kann, bringt ihnen nicht nur bei, wie sie sich bewusst mit Konsum auseinander setzen, sondern betreibt aktive Suchtprävention“ (Feibel, 2004, S. 122)".


Was er da beschreibt, ist aus PSI-theoretischer Sicht hochinteressant. Langeweile ist nämlich ein Zustand niedriger Kompetenz, in dem auch keine Kompetenz getankt werden kann, weil die Umgebung schon zu bekannt ist (also keine Unbestimmtheit mehr bietet). Langeweile aushalten heißt nun, dass man das Bewusstsein der eigenen geringen Kompetenz zulässt, ohne etwas zu unternehmen, um sie zu steigern. Wenn ich weiß, dass ich Langeweile unbeschadet überstehen kann, erhöht sich mein Selbstvertrauen, also ich tanke Kompetenz dadurch, dass ich weiß, ich gehe nicht unter, wenn ich keine habe. In diesem Moment wäre die Langeweile per Definition keine mehr, weil der Zustand niedriger Kompetenz nicht mehr gegeben ist, sie hätte sich in Muße verwandelt.

Freitag, 18. Januar 2008

Die fabelhaften Launen des LaTeX

Zuallererst muss ich mich bei all denen entschuldigen, denen ich im letzten Post einen Schrecken eingejagt habe. Aber die Vorlage war zu gut - und außerdem habe ich das genauso bekommen. Was man doch alles bereit ist zu glauben, nicht? :)

Tja, in den letzten Tagen hatte ich - Dank meiner Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündung - die Möglichkeit, ein bisschen was an der Diss zu machen. Allen ernstes, ich könnte mich daran gewöhnen, mit dem Laptop im Bett zu arbeiten! :)
Ne, im Ernst: außer den Schmerzen - die in der Wärme auch besser werden - gehts mir ganz gut. Gelegentlich schlafe ich einfach ein. Manchmal bin ich stundenlang unbrauchbar. Aber dann habe ich helle Momente, die doch ganz brauchbar sind.
So heute, wo ich mich endlich an die Typen dran gemacht habe.
Stimmt so natürlich auch nicht: ich hatte schon einiges gemacht. Hat mich sehr gefreut zu sehen, dass der Explorer schon recht fortgeschritten war. Viele Zitate der Interviewpartner schon eingebaut, die Theorie war noch ziemlich schwach. Aber das habe ich heute immerhin fertiggestellt.
Ein ganz interessanter Aspekt war Weizenbaums Beschreibung des zwanghaften Programmierers. Seine Beschreibung ist zwar recht karikiert, aber der Inhalt deckt sich halt 1:1 mit den Kompetenzmechanismen, die ich dem Ganzen zugrundelege.

"Der Programmierer ist ... der Schöpfer von Universen, deren alleiniger Gesetzgeber er selbst ist. Das trifft natürlich für jeden Erfinder eines Spiels zu. ... Außerdem handeln die so formulierten und entwickelten Systeme ihren eigenen Programmen gemäß. Sie gehorchen bereitwillig ihren Gesetzen, und ihr folgsames Verhalten macht sich allenthalben bemerkbar. Kein Dramatiker, kein Regisseur und kein noch so mächtiger Herrscher haben jemals eine so absolute Macht ausgeübt, eine Bühne oder ein Schlachtfeld zu arrangieren und dann so unerschütterlich gehorsame Schauspieler beziehungsweise Truppen zu befehligen.
Es wäre erstaunlich, wenn Lord Actons Beobachtung, dass Macht korrumpiert, nicht für eine Umwelt gelten würde, in der Omnipotenz so leicht zu erringen ist. Sie gilt auch hier" (Weizenbaum, 1978, S. 160).
...
Hierbei geht es um Bestimmtheit. Der Programmierer befindet sich in einer durchaus bestimmten Welt. Er kennt sie genauestens – weil er sie erschaffen hat. Die Reichweite seines Schaffens erfüllt ihm mit Kompetenz – und Stolz auf die eigene Schaffung.

Umgekehrt besteht die Gefahr, dass sich eine solche Welt nicht so verhält, wie der Programmierer es erwarten würde. In diesem Moment steigt die Unbestimmtheit ins Unermessliche, was eine schlagartige Verringerung der Kompetenz mit sich bringt: "Tatsächlich erreicht die fieberhafte Erregung des zwanghaften Programmierers ihren Höhepunkt, wenn er einem äußerst widerspenstigen Fehler auf der Spur ist; wenn eigentlich alles funktionieren müsste, aber der Computer all seinen Bemühungen Hohn spricht und sich mysteriös, das heißt scheinbar unerklärlich verhält. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zeigt sich, dass das vom Programmierer selbst geschaffene System nunmehr ein Eigenleben führt und ohne Frage seiner Kontrolle entglitten ist". Das Fehlverhalten des Programms kann aber nur eine Folge dessen sein, was der Programmierer getan hat. Die Kompetenz und das Selbstvertrauen sind also angeschlagen. Aber: "was er getan hat, kann er wahrscheinlich gedanklich nachvollziehen, auseinander nehmen und wieder zusammensetzen, damit es seinen Zwecken besser dient. Dementsprechend nähern sich seine Stimmung und Aktivität der Raserei, wenn er glaubt, kurz vor der Entdeckung des Fehlers zu stehen" Weizenbaum (1978, S. 165).

Seabrook (1997) berichtet, wie er selber in einer solchen Situation steckte: "Plötzlich fror mein Bildschirm ein. Was war passiert? Ich wusste, dass (was immer ich auch getan hatte) es sich nur um einen geringfügigen logischen Fehler handeln konnte, aber ich konnte ihn nicht ausmachen. Ein Gefühl von Hilflosigkeit und Frustration überkam mich, und so wie Salzwasser, das in ein Pantoffeltierchen eindringt, sprengte es meine Fähigkeit, logisch zu denken. Es gibt nichts in der Welt, was so viel Verachtung verdient wie eine Maschine, die zu dumm ist, um das zu tun, was sie eigentlich tun soll". Dies ist der entscheidende Zeitpunkt, in dem die Kompetenz unter die Alarmmarke sinkt, und die Handlungsfähigkeit erheblich schon deshalb beeinträchtigt, weil der Mensch die Fähigkeit verliert, an seinen eigenen Erfolg zu glauben. Und ohne Vertrauen in die Ergebnisse, lohnt sich das Versuchen schon oft nicht...

Wenn er den Fehler schließlich gegen Widerstand endlich finden und in seine Schranken weisen kann, steigt die Kompetenz, und ein Gefühl des Jubels und des Siegs macht sich breit. Aber "der stolz und die gehobene Stimmung des zwanghaften Programmierers sind nur von kurzer Dauer. Sein Erfolg besteht darin, dass er dem Computer gezeigt hat, wer der Herr ist. Und nachdem er bewiesen hat, dass er den Computer zu solchen Leistungen trimmen kann, fängt er unverzüglich an, noch mehr aus ihm herauszuholen. So beginnt der ganze Kreislauf wieder von vorn" Weizenbaum (1978, S. 166). So ist jeder Machtbeweis gleichzeitig eine Herausforderung, sich selbst zu übertreffen. Jedes Auffüllen des Kompetenztanks ist gleichzeitig das Zeichen dafür, dass aus diesem Vorgang keine weitere Lust zu holen ist. Die Unbestimmtheit ist reduziert, die Unsicherheit assimiliert. Deswegen braucht er die nächste Herausforderung, die nächste Unbestimmtheit, die es zu reduzieren gilt, um seinen rapide absinkenden Kompetenzlevel zu halten.

So, schlüssig, nicht wahr? Ja. Nur irgendwas davon gefiel meinem LaTeX nicht. Ich kann nicht mehr "PDFen". Ich kann kompilieren, aber keine Datei daraus erstellen. Nice.
Als ich Whiskas um Hilfe bat, kriegte ich Antworten wie:

Ricardo: other than that.. I dunno
latex is a bit of magic
you have to do the offerings and sacrifices and rites in a certain order
or the gods won't be pleased and it won't work

Monica: you know whats really bad about it??
i just wrote about programming

Ricardo: oh, than it's quite clear THAT is the reason
you disrupted the flow of energy from the other chapters!
:P


Noch nicer. Naja, jetzt läuft die Fehlersuche auf volle Touren. Am Titel liegts nicht, an der Dateistruktur liegts nicht. Im Grunde genommen kann es wirlich nur daran liegen, dass LaTeX irgendwas, was ich geschrieben habe, nicht passt. Oder noch viel schlimmer: es versteht den Text, versteht seine Konsequenzen und wendet es eben deswegen gegen mich an...
Sein Ziel kann es nur sein, meine Kompetenz unter die Alarmgrenze zu bekommen, um mich so zum Aufgeben zu zwingen.
(Ok, ich glaube, mein heller Augenblick ist beendet! ;) )
Aber wenn Dylan Avery (sehr empfehlenswerter Film!) Verschörungstheorien entwickeln kann, kann ich das wohl auch! ;)

Dienstag, 4. September 2007

Computerspiele und TeX

So, heute habe ich angefangen, mich durch die Computerspiele durchzuquälen - und quälen war's!
Der ganze Tag war schief und komisch - angefangen damit, dass es nur irgendwie 10°C draußen sind (VIEL ZU KALT!!!!), mein TeX anfangs überhaupt nicht wollte bis hin dass die Sicherung in der Wohnung mal wieder raussprang und sich partout nicht wieder einschalten lassen wollte.
Naja, im Laufe des Tages entwickelte sich alles - bis auf meinen Rechner und den Herd läuft in der ganzen Wohnung kein Strom, ich habe es - nach stundenlanger Paulbelästigung - geschafft, Bilder und eine Tabelle (mit verbundenen Zellen, man staune!) in meinen Text einzubinden, der übrigens ach so süß aussieht, wenn er in PDF kompiliert wird. :) Wirklich wahr, man müht sich mit TeX nur ab, weiß nie was dabei rauskommt, voll Überraschungseieffekt. Aber wenn der Text mal kompiliert... Ist es wirklich rührend! :) Schaut irgendwie so erwachsen aus, finde ich! :)
Naja, nach den Katastrophen und mit kratzendem Hals bin ich dann noch mit der gestern frisch gebadeten Fuchur zur Wiese gefahren, mir sind die Hände dabei fast vor Kälte abgefallen (ich muss den Karton mit meinen Handschuhen langsam mal suchen!), aber ich habe mich mit einer sehr interessanten älteren Dame unterhalten. Die damit anfing, dass sie immer selber einen Hund haben wollte, jetzt ist sie aber zu alt, und mit der Mahnung endete, Kinderkriegen nicht zu lange hinaus zu schieben - denn irgendwann sei es zu spät...

Mittwoch, 8. August 2007

Nachrichten aus der Disswelt

Also...
Ich habe beschlossen, jetzt im Juli, August, September einen Großteil meiner Überstunden abzubauen, und sitze dementsprechend daheim und arbeite an der Diss.
Die Diss, die Diss...
Läuft gut, danke der Nachfrage. Hat noch keinen Titel, ich freue mich auf Vorschläge.
Ich glaube ich habe insgesamt 600 Seiten Rohmaterial (darunter 40 Std. Interviews!), die ich auf maximal 250 kürzen möchte.
Zudem hat mir ein Kumpel TeX nicht nur nahegelegt, sondern auch beigebracht. Ich denke, das ist zum Schreiben wirklich die weit bessere Alternative als Word. Wenn ich es denn mal zum Laufen gebracht habe. Zum Korrigieren bleibe ich erstmal bei Word, ohne Korrekturmodus flippe ich ja aus! :)
Habe so gut wie alle Bücher zusammengefasst, so gut wie alle (immerhin 27) Interviews transkribiert, so gut wie alle newsmails der letzten Monate gelesen. So gut wie. ;)
Ein bisschen habe ich noch in den nächsten Tagen zu tun, bevor es so _richtig_ ans Schreiben geht. Aber ich habe diese Zen-Einstellung: wenn's nicht geht, geht's nicht.
Bin hochmotiviert, arbeite praktisch pausenlos von morgens um 9 bis abends um 9. Mal schauen wie lange das hält! :))
Starte Umfrage für Disstitel! ;)
In nächster Zeit dank Schreib-Vermeidungs-Strategien wieder häufiger Posts! :)

Liebe Grüße, geheimnisvolle (vermutlich nicht vorhandene) Leser!
monica