Wie komme ich dazu, das Interview mit einem Politiker über Killerspiele zu linken??
Tja, ganz einfach. Der Typ, Volker Hoff, hessischer Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten, hat mal eine echt vernünftige Meinung. Dabei erstaunt es mich umso mehr, dass er von der CDU ist, und dies zu seiner Sichtweise kein Widerspruch zu sein scheint. Vermutlich hat er einfach nur die Gamer als starke und nicht zu vernachlässigende Wählergruppe erkannt! ;)
In dem Interview redet er nicht nur über Killerspiele, sondern auch über den deutschen Jugendschutz und die Bedeutung des Videospielmarktes im Allgemeinen.
Was bei dem Video ein bisschen schade ist ist, dass sowohl der Interviewer als auch die Babes SO DUMM sind, dass es richtig weh tut! :P
Freitag, 23. November 2007
Interview mit Politiker
Montag, 8. Oktober 2007
Besser unverschämt spät...
... als gar nicht!
War selber sehr überrascht, diesen Eintrag in meinem Kalender für heute zu finden:
"Aggressiv, dumm, einsam?" Was bewirken Computerspiele wirklich? Das Streitgespräch im Oktober
Bildungszentrum Seminargebäude, Gewerbemuseumsplatz 2, Zi. E.14
Von Computerspielen behauptet man gerne, dass sie passiv machen, den Intellekt verkümmern lassen und Aggressionen fördern. Auf der anderen Seite zeigen Studien, dass PC-Spiele den Intelligenzquotienten steigern, das Gehirn aktivieren und zum Lernen anregen. Der Medienpädagoge Dr. Rudolf Kammerl von der Uni Passau und der USK-Spieletester Marek Klingelstein diskutieren über Computerspiele.
Computerspiele - kaum ein Thema hat die Gemüter in letzter Zeit so sehr erhitzt. "Killerspiele" sollen die Gewaltbereitschaft fördern und sogar verantwortlich für Amokläufe sein. "Daddeln" mache passiv und führe zu Realitätsverlust.
Auf der anderen Seite zeigen Studien, dass PC-Spiele die Intelligenz fördern, das Gehirn aktivieren und Lernen fördern. Wer hat nun Recht?
Moderation: Dr. Siegfried Zelnhefer, Leiter des Presseamts der Stadt Nürnberg.
Referenten: Dr. Rudolf Kammerl, Universität Passau / Medienpädagoge und Marek Klingelstein, Diplommedieninformatiker, Spieletester bei Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle
Weitere Infos.
Ich werde auf jeden Fall dort sein - bin schon gespannt auf die Diskussion sowie auf die Kontakte, die dort zu knüpfen sein werden...
Demnächst hoffe ich, darüber berichten zu können.
Bis dahin... :)
moni
Samstag, 6. Oktober 2007
Amoklauf und Killerspiele
Schon wieder dieses leidliche Thema?!
Ja, denn ich musste mehr oder weniger damit abrechnen. Das Thema ist zu wichtig, als dass man es einfach unerwähnt lassen könnte, in einer Arbeit wie meiner. Aber ich muss sagen, dieses Thema geht mir extrem nahe. Jedem Menschen, ist mir schon klar. Aber wenn man sich den Wikipedia-Artikel zum Thema mal durchliest, und sich dann die einzelnen Amokläufe wieder durchliest, den Tathergang vor Augen führt... Das ist etwas für Leute mit einem stärkeren Magen als meinen...
13 Amokläufe sind dort aufgeführt (wobei der von 1999 an der medizinischen Fakultät in Sao Paulo gar nicht auftaucht), der erste 1913 in Deutschland, mit 17 Toten. Der Typ (Ernst August Wagner) legte eines Nachts Feuer an verschiedenen Stellen einer Ortschaft, und als die Bewohner vor den Flammen flüchteten, erschoss er sie. Ganz ohne Computerspiele.
Bis auf die letzten 3 Amokläufe (Erfurt, Emsdetten, Virginia Tech) war vorher noch nie die Rede von Computerspielen in diesem Zusammenhang die Rede, zumindest konnte ich nichts darüber finden.
Und von den 13 aufgeführten Amokläufen finden neun an Bildungseinrichtungen statt. Ich meine, hallo?? DA muss man sich glaube ich nicht mehr groß fragen, warum!
Die Schuld einfach auf die Killerspiele zu schieben ist eine gewaltige Unterschätzung des menschlichen Geistes, seiner Komplexität und der Verzweiflung, zu der es in der Lage ist...
Es macht mich einfach unglaublich traurig, mehr als alles. Traurig um die ganzen Menschen, die dabei sterben mussten, aber traurig auch wegen den Amokläufern, die keine Lebensalternative mehr sahen. Kein Mensch der die Option hat macht sowas. Genauso wie Selbstmord. Gewissermaßen ist es ein Selbstmord für Leute, die zu viel von sich halten, um einfach still von dieser Welt zu scheiden. Oder für Leute, die eine solche Wut mit sich tragen, die sie noch nicht mals sterben ließe.
Es ist eine harte, grausame Welt, in der wir leben.
(Ich glaube ich gehe jetzt eine Runde spazieren, denn das Thema steckt mir komplett im Hals fest...)
LG
moni
Freitag, 31. August 2007
Geld verdienen mit Computerspielen
Heute auf Spiegel.de: "Echte Dollars für virtuelle Kopfschüsse".
In dem Spiel Kwari müssen alle Spieler einen Einsatz zahlen (Kreditkarte oder Paypal), Munition richtig für Geld kaufen und dann versuchen, die anderen abzuschießen. Trifft man jemand, kriegt man dafür Geld. Wird man getroffen, muss man zahlen. Dabei werden die Spieler in solche Gruppen zusammengestellt, dass das Niveu annähernd gleich ist. Wer wenig schießt (und viel trifft) und dabei wenig getroffen wird, hat gute Chancen, damit Geld zu verdienen. Wer (wie ich :) ) viel schießt, nichts trifft und selber ständig getroffen wird, für den ist es die Katastrophe schlechthin (deswegen würde ich auch nie für oder gegen Geld spielen!). Erwähnen sollte man noch die Pille, die sehr begehrenswert ist und die man mit sich rumtragen kann, wodurch man zum besonders begehrten Ziel für all die anderen wird - besonders weil man besagte Pille auch durch die Wände durchsehen kann.
Die Entwickler sprechen von einer natürlichen Entwicklung des Ego-Shooters (am Beispiel Poker angelehnt) - und wir können gespannt sein, was die allgegenwärtigen Kritiker meinen! :)
Dienstag, 28. August 2007
Killerspiele auf der BPB
Liebe Leute,
soeben erreicht mich die Meldung über ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB): sie haben eine umfänglichere Online-Debatte zur Killerspieldebatte online gestellt: www.bpb.de/verbotenespiele.
In sechs Themen geordnet, schildern im ersten Schwung 15 Akademiker, Politiker und Interessenvertreter ihre Sicht der Dinge. Dazu gibt's Chroniken und längere Einführungstexte zu jedem Thema, und sie laden pro Thema je zwei Experten für 60-90 Minuten zu einem Livechat mit Nutzern ein. (Ich bete, Christian Pfeiffer möge dabei sein und kein Chatfilter bekommen!!! :D )
Los geht es am 29. August um 13 Uhr mit Mathias Mertens und Matthias Kleimann, die 90 Minuten über die Frage streiten: Sind Computerspiele anders als andere Medien?
Es ergeht also herzliche Einladung an alle, und verspricht hochinteressant zu werden!
Die weiteren Chattermine konnte ich leider nicht ausfindig machen, aber ich habe mich für die Information angemeldet und kriege diese dann hoffentlich rechtzeitig zugemailt! :)
LG
moni
