Freitag, 31. August 2007

Geld verdienen mit Computerspielen

Heute auf Spiegel.de: "Echte Dollars für virtuelle Kopfschüsse".
In dem Spiel Kwari müssen alle Spieler einen Einsatz zahlen (Kreditkarte oder Paypal), Munition richtig für Geld kaufen und dann versuchen, die anderen abzuschießen. Trifft man jemand, kriegt man dafür Geld. Wird man getroffen, muss man zahlen. Dabei werden die Spieler in solche Gruppen zusammengestellt, dass das Niveu annähernd gleich ist. Wer wenig schießt (und viel trifft) und dabei wenig getroffen wird, hat gute Chancen, damit Geld zu verdienen. Wer (wie ich :) ) viel schießt, nichts trifft und selber ständig getroffen wird, für den ist es die Katastrophe schlechthin (deswegen würde ich auch nie für oder gegen Geld spielen!). Erwähnen sollte man noch die Pille, die sehr begehrenswert ist und die man mit sich rumtragen kann, wodurch man zum besonders begehrten Ziel für all die anderen wird - besonders weil man besagte Pille auch durch die Wände durchsehen kann.
Die Entwickler sprechen von einer natürlichen Entwicklung des Ego-Shooters (am Beispiel Poker angelehnt) - und wir können gespannt sein, was die allgegenwärtigen Kritiker meinen! :)

Das letzte Interview und Besprechung mit Dörner

Gestern war ein aufregender Tag: morgens hatte ich das letzte Interview anberaunt, mit einem angeblichen Killer. Das war ein Goldjunge, mit einer erstaunlich ausgeprägten sozialen Kompetenz, Socializer pur! Der aber die Theorie bestätigte, dass gerade Socializer zu Killerverhalten tendieren, wenn sie in ihrer Affiliation frustriert werden.
Mittags hatte ich dann Besprechung mit Hrn. Dörner, der momentan in, nein, an der Nervenklinik sitzt! :)
Die Uni hat ein neues Gebäude in Bamberg, oben auf dem Michelsberg. Wunderschöne Aussicht aus dem obersten Stock. Aber der Keller ist mit der Nervenklinik verbunden. Und es ist so einsam dort oben, dass die Hausmeister die Tore und Türe gar nicht erst aufschließen.
Ich habe fast 15 (!!) Min gebraucht, um rauszukommen und habe es zum Schluss nur Dank Lenas Führung geschafft! :)
Das Gespräch mit Hrn. Dörner selber war wie immer super angeregt, anregend und interessant - auch schon bevor er mir erzählte, dass seine Fische im Teich spielen und ihn absichtlich nass machen! :))
Wir haben meine Spieltheorie durchdiskutiert, und jetzt bin ich dabei, sie zu ergänzen, umformulieren wo nötig und im Vergleich zu anderen Spieltheorien zu stellen.
Man bleibe gespannt, was dabei rauskommt! :)

Mittwoch, 29. August 2007

Heute = NULL

Tja, der heutige Tag fasst sich recht kurz zusammen: aufstehen, arbeiten gehen, abends total erschlagen nach Hause kommen (erst vor einigen Minuten), Blog schreiben und schlafen gehen.
Zugegebenermaßen gehört zum Blogschreiben auch ein Gläschen Rotwein dazu. Das war aber auch das spektakulärste am ganzen Tag.
Nein, stimmt gar nicht, ich war mit dem Vizepräsident Forschung heute Mittagessen, und nachdem wir schon lange nicht mehr ausführlich gesprochen hatten war es sehr ergiebig! :)
Und nachmittags besprach ich mich mit einem Studenten, der seine Diplomarbeit über die Motivation hinter World of Warcraft schreiben will. Lustigerweise war er auf eine ähnliche Spielertypologie gekommen wie die, die von Bartle aufgestellt wurde.
Nanu, Bartle gabs noch nicht als Label??? Kann nicht sein! Ist ein Fehler in der Matrix! Muss ich dringend nachholen.
Aber nicht heute. Wie oben aufgelistet steht heute noch Rotwein und dann schlafen gehen auf dem Programm.
Morgen habe ich noch ein letztes Interview, danach Besprechung mit meinem Doktorvater. Danach muss ich nur den Nachmittag durchhalten (es sammelt sich _sehr_ viel Arbeit an wenn man so lange nicht da ist), und dann komme ich nach Hause, wo ich zum Endspurt starte.
Drückt mir Daumen! ;)
LG
moni

PS. Ein Edit muss ich am Tag drauf doch noch machen (jetzt, wo ich etwas klarer denken kann): gestern ist mir wohl was lustiges passiert. Ich saß auf der Rückfahrt im Zug, und da lag eine Süddeutsche Zeitung rum. Weil mir langweilig war, und ich nichts besseres zu tun hatte, bzw. doch was besseres zu tun hätte, aber keine lust darauf, schlug ich sie auf. Und da, gleich auf der 2. Seite, erstarrte ich: ein Artikel von meinem jüngeren Bruder. Moment. Bini schreibt doch gar nicht, und schon gar nicht für die SZ! Aber da stand er, oder eher, sein Name. Nein, das geht nicht, das kann nicht sein. Erst beim dritten Lesen entdeckte ich den Fehler: ein E, wo ein I sein sollte. Da war ich so erleichtert, dass ich laut lachen musste! :)
Ich meine, natürlich kann es sein, dass man einen kompletten Namensvetter hat. Gibt schließlich in Nürnberg eine andere meiner Sorte, gleicher Nachname (auch gleich geschrieben, zum Leidwesen aller Arztpraxen, bei denen wir beide sind! :D), nur schreibt sich der Vorname mit "k". Die hässliche Schreibweise also! ;)
Aber irgendwo scheint es psychologisch unmöglich, dass ein einziger Name nicht der Person gehört, die man unter diesem Namen kennt! :)
Übrigens sind im Gebäude wo ich derzeit Arbeite 4 Monic/kas, 2 von der guten, 2 von der bösen Sorte (auf die Schreibweise bezogen ;) ), und ich bin der festen Überzeugung, dass wir irgendwann einmal die Weltherrschaft übernehmen werden.